Referenzen

Schmuckstück aus massiver Eiche

Bernd Huber wurde mit Gesellenarbeit Innungssieger

September 1985

Freude und Stolz bei Bernd Huber und seinen Angehörigen: der junge Handwerker bestand vor der Schreinerinnung Hochrhein Waldshut seine Gesellenprüfung in Theorie und Praxis mit der Note 1,1 und wurde Innungssieger.

Nach erfolgreicher Grund- und Realschulzeit besuchte Bernd Huber die einjährige Holzfachschule in Bad Säckingen und machte dann seine zweijährige praktische Schreinerlehre bei Ernst Baur, Schwarzwälder Bauernmöbel GmbH, in Bernau. Das originelle Gesellenstück ist ein faßförmiger Dielenschrank in massiver Eiche von gut einem Meter Höhe. Das „Innenleben" dieses hübschen Möbelstückes umfasst unten ein kleines Regal für fünf Flaschen, in der Mitte zwei Schubladen und darauf jeweils eine Ablagefläche. Rund hundert Arbeitsstunden wendete Bernd Huber hierfür auf, jeweils zur Hälfte davon im Lehrbetrieb und unter Aufsicht von Prüfungskommissaren im Waldshuter Berufsbildungszentrum. Bernd Huber setzt in der vierten Generation eine Familien- und Betriebs-Tradition fort. Sein Urgroßvater Friedrich Huber kam 1925 von Unteralpfen nach Höchenschwand und gründete hier einen Holzverarbeitunsbetrieb. Großvater Alfons Huber wurde 1938 Schreinermeister, war von 1948 bis 1979 Bürgermeister. Vater Schreinermeister Werner Huber übernahm 1969 den Familienbetrieb und baute ihn aus.

Seit dem Jahr 2000 leitet Bernd Huber die Schreinerei Huber.